Luftdruck-Schießen

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Ab wann darf ich Schießen?

Ohne die vom Waffengesetz geforderte Altersbeschränkung können schon Kinder und Jugendliche ab 6 Jahren die Faszination Schießsport erleben.

Hierbei wird mit einem Lichtgewähr geschossen. Der Übergang mit 12 (Ausnahmegenehmigung ab 10) Jahren auf das Luft-(druck)-gewehr wird somit deutlich erleichtert.
Pistole-Schützen

Der sportliche Pistolenanschlag hat mit dem aus Filmen bekannten Schießen nichts gemeinsam.

Das sportliche Schießen mit Pistolen kann man in verschiedenen Formen betreiben. Das Sportprogramm umfasst Disziplinen mit unterschiedlichen Anforderungen.

Der Schütze steht nicht frontal zur Scheibe, sondern etwas seitlich gedreht. Er hält die Pistole mit ausgestrecktem Arm und nur einer Hand.
Gezielt wird mit Kimme und Korn einer Luftdruckpistole im Kaliber 4,5 mm (Abzugsgewicht beträgt mindestens 500 g, das Gewicht der Pistole maximal 1.500 g) auf eine Entfernung von 10 m.
Die Ringabstände, im Gegensatz zum Luftgewehr-Schießen, sind hierbei etwas größer (Ringe 1 bis 9 = je 8 mm, Durchmesser der 10 = 11,5 mm).

Das Schießen mit Luftpistolen ist ab 12 Jahren (mit elterlichem Einverständnis) erlaubt. Aber auch jüngere Kinder können schon mit einer Ausnahmegenehmigung aktiv werden.

Das Schießen verlangt dem Schützen eine spezielle Kondition ab, um die Waffe möglichst ruhig halten zu können. Spezielle Schießkleidung wie z.B. bei Luftgewähr-Schießen ist nicht erforderlich. Ein bequemer Trainingsanzug ist am geeignetsten.

Luftgewehr-Schützen

Beim Schießen mit einem Luftgewehr geht es im wesentlichen mit einer Anzahl von 20, 40 oder 60 Schuss ein Ziel in 10 Meter Entfernung zu treffen.

Geschossen wird mit einem Luftgewehre, Höchstgewicht von 5,5 kg und maximal 7,5 Joule Mündungsenergie. Dabei werden handelsübliche Geschosse (Diabolo) im Kaliber von maximal 4,5 mm Durchmesser verwendet.

Geschossen wird auf eine Scheibe (Durchmesser der 10 = 0,5 mm, Ringabstand = jeweils 2,5 mm).

Der Schießsport hat nichts mit wilden Schießereien wie im Fernsehen gemein.
Der Reiz an dieser Sportart ist, dass es nicht so einfach ist, wie es sich anhört. Vielmehr erfordert es ein hohes Maß an Konzentration und Körperbeherrschung. Neben einer ruhigen Hand und innerer Ruhe braucht es auch eine gute allgemeine Kondition. Das heißt unter anderem, dass man seinen Stress beim Schießen gänzlich ausblenden muss. Wenn man sich mental ganz aufs Schießen einlässt, kann man schon in kurzer Zeit erste Erfolge verbuchen.

Neben dem Gewehr, welches nicht mit dem einer “Schießbude” vergleichen lässt, gehört mittlerweile auch eine passende Schießbekleidung dazu. Spezielle Schießkleidung, i.d.R. Schuhe, Hose, Jacke und Handschuh für die Stützhand, sind gestattet.

Auflage-Schützen

Während das Freihand-Schießen mit regelmäßigem Trainingseifer verbunden ist, haben auch interessierte Schützen mit weniger Zeit und/oder Kraft die Möglichkeit, das Sportschießen als Wettkampfsport auszuüben.

Bereits ab 35 Jahren kann man mit dem Luftgewehr-Auflage-Schießen beginnen und bis hin zu den Landesmeisterschaften auf Wettkampfebene starten. Ab 51 Jahren sogar bis hin zu den Deutschen Meisterschaften.

Die Dichte an guten Schützen ist sehr groß. Deshalb hat man bei der Auswertung die Zehntelwertung eingeführt. Dabei wird der Schuss nicht nur als ganze Ringzahl gewertet, sondern es folgt hinter der ganzen Ringzahl eine zusätzliche Zehntelwertung, sodass ein Schuss somit beispielsweise eine 8,6 oder 10,7 sein kann. Der beste Schuss ist somit nicht mehr eine 10, sondern eine 10,9.

Jürgen Schneider
1. Sportleiter
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Hagen Köckritz
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